SYNOPSIS






Darf ich Ihnen eine Zigarette anbieten?...“ ETUI führt uns an einen ungewöhnlichen Ort, der uns dennoch nicht ganz fremd erscheint: dem Wiener Rotlichtmilieu, mit all seinen Facetten. „Sex, Drugs und Wettscheine“ sind es, die auch in ETUI das Leben bestimmen.
Peppi (Michael Reiter), der unwirsche Besitzer zweier Lokale repräsentiert den Zuhälter und Beiselbesitzer, wie er im Buch steht. Er schikaniert sein Personal und glaubt Herr aller Dinge zu sein. Dennoch entgleitet ihm die Situation – so wie auch dem Zuseher, der augenblicklich denkt, die Lage im Griff zu haben. Die Prostituierte Eveline (Esther-Marie Pitsch) steht Peppi in der Schuld. Lucky und Ali, die beiden Arbeitskräfte (Josch Russo und Mathias Lenz), machen Eveline zusätzlich das Leben schwer.
Die Geschichte nimmt – dank gekonnt inszenierter Spannungsmomente und durch geschickte Anordnung der Ereignisse – einen unterwarteten Verlauf. Und gerade dadurch wird das Publikum ins Geschehen involviert, sodass es sich letztlich gar dazu verleitet fühlt, in den Verlauf eingreifen zu wollen, um das Schlimmste zu verhindern. Doch von welchem Verlauf ist hier überhaupt die Rede? Und welche Rolle spielt Wilhelm, der alte Mann (Walter Benn).
Eh alles klar oder doch ganz anders?




